Das Unternehmen
Im Jahr 1898 wurde die Chicago Mercantile Exchange Group (CME) in Form eines Butter and Egg Board gegründet. In diesem Fall ging es nicht darum, als gewinnorierntiertes Unternehmen zu agieren, sondern einen Marktplatz für verderbliche Produkte zu liefern. Nachdem Ersten Weltkrieg, im Jahr 1919 entstand dann die Chicago Mercantile Exchange. In den folgenden Jahren kam es somit immer wieder zur Weiterentwicklung. 2007 entstand die CME Group durch die Fusion der Chicago Board of Trade (CBOT) und der Chicago Mercantile Exchange Group (CME). Die CME Group ist der Betreiber der größten Terminbörse der Welt!
Den Hauptsitz hat das Unternehmen in Chicago, Illinois, den Vereinigten Staaten von Amerika.
Die Aktie Class A Common Stock
Der IPO erfolgt am 05. Dezember 2002. Die Aktie wurde an der New York Stock Exchange zu einem Kurs von 35$ gehandelt. Bislang erfolgt nur ein Aktiensplit am 10. Juli 2012. Das Verhältnis lag bei 5:1. Seit dem IPO konnte die Aktie um 3.325,06% zulegen!

WKN: A0MW32 ISIN: US12572Q1058 SYMBOL: CME
Das Geschäftsmodell
Über die CME Group können Kunden eine Vielzahl von Derivaten handeln. Zu diesen zählen Futures, Optionen und Over-the-Counter Produkte. Darüber hinaus ermöglicht es die CME Group auch historische Preise sowie Echtzeitpreise für ihre Kunden zu liefern. Die Daten reichen von börsengehandelten Wertpapieren zu Kassamarkt gehandelten Wertpapieren. Zudem können Kunden auch auf Research- und Analysetools zurückgreifen. Auch die Clearingdienstleistung bieten die US-Amerikaner an. Das Geschäftsmodell ist somit komplexer als bei herkömmlichen Unternehmen.
Im Derivate-Börsengeschäft bietet das Unternehmen ihren Kunden eine breite Palette von Produkten an. Über die Derivatenbörsen CME, CBOT, NYMEX und COMEX können Kunden diese Produkte handeln. Kunden können somit ihre Portfolios absichern und diversifizieren. Risikoaffine Kunden können die Produkte auch für Spekulationen nutzen. Die folgenden genannten Produkte stellen die wichtigsten Produkte dieses Geschäftsfeld dar.
- Zinssätze – Secured Overnight Financing Rate (Referenzzinssatz für viele Derivate), Staatsanleihen und Federal Funds
- Aktienindizes – mini S&P 500, E-mini Nasdaq 100 und E-mini Russell 2000.
- Devisen – Der Euro, der Japanische Yen, der britische Pfund und der australische Dollar
- Landwirtschaftliche Rohstoffe, sowie Tiere – Mais, Soja, Weizen und Tiere
- Energie – WTI Crude Oil, Gas und Raffinerieprodukte
- Metalle – Gold, Silber und Kupfer
- Kryptowährungen – Bitcoin, Ether, Solana und XRP
Zusätzlich bietet die CME Group Plattformen an. Die CME Globex und die CME Direct Plattform weisen verschiedene Merkmale auf. Die CME Globex deckt den elektronischen Handel ab. Kunden können rund um die Uhr handeln, wobei Käufer und Verkäufer schnell zusammengeführt werden. Dabei werden die Kauf- und Verkaufsaufträge der CME Globex Plattform durch das Central Limit Order Book (CLOB), also das klassische Handelssystem und Orderbuch einer Börse zusammengeführt.
Die CME Direct bietet den Kunden die Möglichkeit Over-the-Counter Produkte zu handeln, Geschäfte vorbereiten, Geschäfte auszuführen, Geschäfte zu dokumentieren, Risiken zu überwachen und komplexe Handelsstrategien umzusetzen. Zusätzlich gibt es für die CME Direct auch eine App, somit können Kunden auch von unterwegs ihre Geschäfte überwachen.
Zu den Kunden der CME Group gehören professionelle Händler, Banken, Investmentfonds, Privatanleger, große Unternehmen, Industrieunternehmen, Regierungen und Zentralbanken.
Strategische Vorhaben
Um weiterzuwachsen und neue Kunden zu akquirieren, sollen laut dem Geschäftsbericht die Kernprodukte weiterentwickelt, expandiert und skaliert werden. Dafür werden Schlüsselfaktoren, die dieses Ziel erreichbar machen optimiert. So soll das globale Verkaufsteam weiter optimiert werden, Cross-Selling Produkte ausgewählt werden, neue Produkte und Services etabliert werden und bereits bestehende Produkte und Services verstärkt werden. Zusätzlich sollen bei neuen Produkte die Rechte geschützt werden, die Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern verstärkt werden und neue Partnerschaften eingegangen werden. Auch die Speicherfähigkeit von Daten soll erhöht werden. Zu Schluss erwähnt das Unternehmen, dass es für das Kerngeschäft mit Futures und Optionen nach möglichen Angeboten oder Wachstumsmöglichkeiten ausschau hält um diesen Bereich weiter auszubauen.
Außerdem werden strategische Partnerschaften und Joint Ventures eingegangen. So ist die CME Group ein Joint Ventures mit S&P Global eingegangen. Dieses ermöglicht es dem Unternehmen Futures und Optionen zu listen die auf dem S&P 500 Index und weitere Indizes basieren und diese Indizes als Basiswert unterliegen.
Im Jahr 2021 ging das Unternehmen aus Chicago eine 10-jährige Partnerschaft mit Google Cloud ein. Zweck dieser strategischen Partnerschaft ist es, laut der CME Group, den Derivaten Mark zu transformieren und für die Teilnehmer effizienter zu gestalten. Im letzten Geschäftsjahr begann das Unternehmen Clearing und Marktdata, die nicht kritischer Natur sind in die Google Cloud zu verschieben. Diese Verschiebung sollte laut eigenen Unternehmensangaben bis zum Ende des ersten Quartals 2026 abgeschlossen werden. Durch die Verschiebung von Anwendungen in die Google Cloud ermöglicht es dem Unternehmen Prozesse effizienter zu gestalten, zu Kommerzialisieren und neue Produkte und Services einfacher zu launchen. Zusätzlich ermöglicht diese Infrastruktur den Kunden der CME Group die Google KI zu nutzen und auf die Daten zurückzugreifen. Damit können diese neue Tradingstrategien entwickeln, testen und implementieren um ihr Risiko besser zu steuern.
Der CEO
Terrence A. Duffy ist der aktuelle CEO und Chairman von der CME Group. Aufsichtsratsvorsitzender ist dieser seit 2002. Im November 2016 wurde Herr Duffy, dann auch noch zum CEO ernannt. So begleitete Herr Duffy ebenfalls die Fusion der zwei Unternehmen Chicago Board of Trade und Chicago Mercantile Exchange im Jahr 2007 mit. Auch bei weiteren Meilensteinen war Herr Duffy dabei. So etwa bei der neuen Partnerschaft mit Google im Jahr 2021, wobei die CME Group die Cloud Technologie von Alphabet nutzt. Seit 1981 ist Terrence Duffy bei CME tätig.

Er besuchte die University of Wisconsin-Whitewater und promovierte als Doktor der Verwaltungswissenschaften an der Saint Xavier University. Darüber hinaus erhielt er von der DePaul University den Ehrendoktortitel ,,Doctor of Humane Letters“
An Erfahrung sollte es Terrence A. Duffy im Bezug auf seine Position und seiner Tätigkeit im Unternehmen nicht fehlen.
Die Konkurrenz
Im Rahmen der Analyse der Deutsche Börse AG wurden bereits die meisten Konkurrenten genannt. Deswegen sollen diese nur kurz aufgezeigt werden. Zu den Konkurrenten zählen die Intercontinental Exchange Inc. (ICE), Cboe Global Markets, die Euronext N.V., die Börse Hong Kong Exchanges sowie Clearing
Limited und Deutsche Börse AG. Zusätzlich zählen zu den Mitbewerbern digitale Plattformen und Prognoseplattformen wie Polymarket, auf diese können Privatpersonen Geld einzahlen und auf mögliche Ereignisse oder Ergebnisse wetten.
Ein Blick sollte auf das Unternehmen Cboe Global Markets geworfen werden. Das Unternehmen mit ebenfalls den Hauptsitz in Chicago ist der direkte Konkurrent der CME Group. Cboe betreibt ebenfalls eine Börse und hat sich auf Aktienoptionen und nicht wie die CME Group auf Futures spezialisiert. Gegründet wurde Cboe Global Markets im Jahr 1973. Im letzten Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 4.714,2 Milliarden US-Dollar. Davon blieben den Aktionären 1.049,8 Milliarden US-Dollar als Nettogewinn übrig. In den letzten fünf Geschäftsjahren konnte der Umsatz um durchschnittlich 6,84% gesteigert werden. Der Gewinn um durchschnittlich 45,04%. Das durchschnittliche Gewinnwachstum wird jedoch verfälscht, da der Gewinn 2022 um mehr als 55% eingestürzt war und ein Jahr später um mehr als 220% gesteigert werden konnte. Insgesamt ist die Struktur die Bilanz eine anderen gegenüber der von der CME Group. So befinden sich keine Sicherheiten und Verpflichtungszahlungen in der Bilanz wieder, da das Unternehmen die Clearing Aktivitäten an das Clearinghaus Options Clearing Corporation (OCC) vollkommen outgesourct hat. Somit wird auch das Risikomanagement mit abgegeben. Dadurch ist die Bilanz also schlanker. Auch von der Market Cap ist das Unternehmen kleiner. So liegt diese aktuell bei 28.560 Milliarden US-Dollar. Das KGV beläuft sich auf 26,08.
Cboe betreibt für ihren US-Kernmarkt (Optionen und Aktien) kein eigenes, integriertes Clearinghaus für Endkunden. Die Abwicklung und das Risikomanagement der US-Optionen übernimmt fast vollständig die Options Clearing Corporation (OCC)
Die Kennzahlen
Der Umsatz & Gewinn
Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die CME Group einen Umsatz von 6.520 Milliarden US-Dollar. 2024 waren es noch 6.130 Milliarden US-Dollar gewesen. Somit konnte dieser um 6% gesteigert werden. Seit 2020 konnte der Umsatz um durchschnittlich 6,09% gesteigert werden.

Wie die Darstellung aufzeigt, werden 81% des Umsatzes durch die Gebühren von Clearing und Transaktionen erzielt. Das Segment Market Data und andere Information Services trägt lediglich 12% zum Umsatzes bei. Während die Kategorie ,,andere“ mit 7% den Umsatz abrundet. Hinter der zu letztgenannten Kategorie befinden sich Umsatzerlöse die aus Kommunikations- und Zugangsgebühren resultieren. Zu diesen Zählen auch die Gebühren für die CME Globex Plattform. Auch Gebühren für das Sicherheitsmanagement gehören hierzu, sowie Gebühren für Services für Mitglieder und Clearingstellen.
Mit einem Gewinn von 4.021 Milliarden US-Dollar konnte dieser im Vergleich zum Vorjahr um 15,5% erhöht werden. 2024 lag dieser noch bei 3.481,5 Milliarden US-Dollar. In den letzten fünf Geschäftsjahren konnte der Gewinn um durchschnittlich 14,14% gesteigert werden.
Der Free Cashflow
In den letzten drei Jahren war der Free Cashflow durchweg positiv, so lag dieser 2023 bei 3.380 Milliarden US-Dollar. 2024 bereits bei 3,6 Milliarden US-Dollar und 2025 erreichte dieser einen Wert von 4.190 Milliarden US-Dollar. Wie noch ersichtlich wird, reichte der Free Cashflow gerade aus, um die Dividendenausschüttung zu stemmen und die eigenen Aktien zurückzukaufen.
Die Verschuldung
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 640,6 Millionen US-Dollar, hierbei werden nicht die 159.656,1 Milliarden US-Dollar an Beiträge zum Ausfallfonds und Sicherheitsleistungen betrachtet, die die Bilanz aufblähen. Mehr dazu im weiteren Verlauf dieser Bilanz. Die langfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 9.399,3 Milliarden US-Dollar. Insgesamt liegt die Verschuldung bei 10.039,9 Milliarden US-Dollar, werden hiervon das Cash, sowie die Cash Äquivalente und die kurzfristigen Wertpapiere in Höhe von 4541 Milliarden US-Dollar abgezogen, ergibt sich eine Nettoverschuldung von 5.498 Milliarden US-Dollar. Somit ist das Unternehmen nicht Netto schuldenfrei.
Das Rating
Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 wurde folgendes Rating ausgewiesen:

Damit direkt eine Einordnung dieses Rating erfolgen kann einmal die Ratingtabelle:

Somit befindet sich die CME Group im letzten Abschnitt des zweiten Blocks. Das Rating ist also als gut zu bewerten.
Das Eigenkapital
Insgesamt beläuft sich das Eigenkapital auf 28.728,2 Milliarden US-Dollar. Davon weist das Unternehmen 6.433,2 Milliarden an Gewinnrücklagen auf.

Weitere Kennzahlen
Das Unternehmen beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres rund 3.875 Mitarbeiter. Insgesamt zahlte die CME Group 907 Millionen US-Dollar an das Personal. Hierbei handelt es sich um Gehaltszahlungen, Benefits und Mitarbeiteraktien. Damit stellt dieser den größten Kostenblock dar.
Hier einmal alle Kosten:

Ein Aktienrückkaufprogramm wurde Ende 2024 initiiert. Freigegeben wurden 3 Milliarden US-Dollar. Zum 31. Dezember 2025 standen noch 2,7 Milliarden US-Dollar aus. Im letzten Geschäftsjahr wurden für die Aktienrückkäufe 266,1 Millionen US-Dollar ausgegeben.
Cash und Cash Äquivalente lagen in Höhe von 4.416,9 Milliarden US-Dollar vor. Damit ist das Unternehmen gut ausgestattet.
Folgender Ausschnitt des Geschäftsberichts veranschaulicht das durchschnittliche Handelsvolumen der Derivate, sowie die jeweiligen Gattungen. 93% der Derivate werden elektronisch gehandelt:

Mit insgesamt 358.950.000 Class A Common Stock ausstehenden Aktien und einem aktuellen Aktienkurs von 263,94$ je Aktie (stand 28.09.2026) ergibt sich ein Market Cap von 94.741 Milliarden US-Dollar.
Ein mögliches Risiko
Die Börse weist ähnlich wie die Deutsche Börse AG eine aufgeblähte Bilanz auf, diese resultiert durch Verpflichtungen und Beiträge für einen Ausfallfonds. So befinden sich 159.656,1 Milliarden US-Dollar an Sicherheitsleistungen sowohl auf der Aktivseite, als auch auf der Passivseite. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Bilanzsumme. Das Goodwill und die immateriellen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 30.300,7 Milliarden US-Dollar und machen somit bei einer Bilanzsumme von 198.424,2 Milliarden US-Dollar 15,27% aus. In dieser Betrachtungsweise ist das vollkommen in Ordnung. Werden jedoch die Verpflichtungen subtrahiert ergibt sich lediglich eine Bilanzsumme von 38.768,1 werden dann die immateriellen Vermögensgegenstände und das Goodwill in Relation gesetzt ergibt sich ein Wert von 78,16%!!!! Das heißt die Gefahr bei einer Abschreibung auf Firmenwerte oder auf die immateriellen Vermögensgegenstände die gerade die Trading Produkte des Unternehmens betreffen, können das Unternehmen schaden und den Aktienkurs massiv negativ beeinflussen.

Die Finanzkennzahlen
Wie üblich der Vergleichsgraph der die CME Group, den S&P 500 Index und eine Vergleichsgruppe beinhaltet. Zu dieser Vergleichsgruppe gehören die ebenfalls Aktienunternehmen und Börsenbetreiber Cboe Global Markets Inc., Deutsche Börse AG, Intercontinental Exchange Inc., London Stock Exchange Group Plc und Nasdaq Inc. Der Betrachtungszeitraum liegt vom 31. Dezember 2020 bis zum 31. Dezember 2025. Investiert wurden einmalig 100$. Dabei wurden ausgeschüttete Dividenden, die über den Zeitraum ausgeschüttet wurden reinvestiert, sodass sich die Total Return Betrachtung ergibt. Wie ersichtlich wird, lag die Performance sowohl von der CME Group, als auch von der Vergleichsgruppe unter der Performance des S&P 500.

Die Dividende
Insgesamt wurde den Aktionären im Geschäftsjahr 2025 rund 3.933 Milliarden US-Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Wie üblich bei US-amerikanischen Aktienunternehmen wird die Dividenden viermal im Jahr ausgeschüttet. Die Ausschüttung erfolgt in den Monaten März, Juni, September und Dezember. Seit 22 Jahren erfolgte keine Senkung der Dividende und seit 15 wird diese erhöht. Im Geschäftsjahr 2025 wurden insgesamt 5$ pro Aktie bezahlt. Somit ergibt sich eine Dividendenrendite von 1,89%. In den letzten Geschäftsjahren, wie auch im aktuellen Geschäftsjahr wurde zur Regulärendividende eine Variable ausgezahlt. Diese lag meistens bei zusätzlichen 5$ pro Aktie.
Das KGV & KBV
Mit einem Gewinn pro Aktie von 11,18$ und einem aktuellen Aktienkurs von 263,94$ je Aktie (stand 28.09.2026) ergibt sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23,61. In den letzten fünf Jahren wies das KGV zum Jahresendkurs einen Durchschnittswert von 25,26 auf. Damit ist die Aktie unter dem fünf Jahresdurchschnitt bewertet.
Das KBV kommt auf einen Wert von 3,3.
Die Eigenkapitalquote & die Eigenkapitalrendite
Durch die hohen Sicherheitsleistungen und das daraus resultierende aufblähen der Bilanz, liegt die Eigenkapitalquote bei lediglich 14,47%. Werden diese jedoch herausgerechnet ergibt sich eine Eigenkapitalquote von starken 74,10%.
Mit einem Nettogewinn von 4.021 Milliarden US-Dollar und einem Eigenkapital von 28.728,2 Milliarden US-Dollar ergibt sich eine Eigenkapitalrendite von 14%.
Weitere Finanzkennzahlen
Die Umsatzrendite liegt bei sage und schreibe 61,67%!
Der Piotroski F-Score kommt lediglich auf 4 von 9 Punkten und ist damit im Orangen Bereich.
Die Bruttomarge liegt bei 82,65%, währenddessen die Nettomarge bei starken 61,67% liegt!
Insiderkäufe und Insiderverkäufe
Insgesamt wurden bislang 13 Transaktionen durch die verschiedenen Mitglieder der CME Group in diesem Jahr getätigt. Es gab 10 Verkäufe der Aktie und lediglich 3 Käufe. Die Verkäufe wurden sowohl von Aufsichtsratsmitgliedern, sowie von Vorständen durch geführt. Den größten Verkauf tätigte dabei der CEO Terrence Duffy in Höhe von mehr als 10 Millionen US-Dollar. Die drei Käufe wurden lediglich von einem Mitglied des Aufsichtrats durchgeführt. Dieses Mitglied war William R. Shepard. Dieser kaufte eigene Aktien mit einem Wert von rund 570 Tausend US-Dollar.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die CME Group ein wichtiger Akteur im Futurehandel ist. Mit den verschiedenen Basiswerten, die abgebildet werden können, bieten dem Unternehmen die Möglichkeit viele verschiedene Produkte anzubieten und anschließend zu vertreiben. Mit den Handelsgebühren und den Clearinggebühren verdient das Unternehmen 81% des Umsatzerlöses. Das Unternehmen verdient also im Gegensatz zu Konkurrenten wie Cboe Global Markets gleich doppelt und nicht nur durch die Handelsgebühr. Jedoch geht die CME Group ein höheres Risiko ein. Es werden Sicherheitseinlagen hinterlegt, die in der Bilanz ersichtlich sind, darüber hinaus ist auch ein Ausfallfonds hinterlegt. Wenn jedoch Ereignisse wie die Finanzkrise im Jahr 2008 eintreten und viele Margincall entstehen, könnte die CME Group ins schwitzen kommen oder sogar pleite gehen. Das sollte jedem Anleger bewusst sein. Denn keiner weiß genau wie hoch die Ausfälle sein können.
Mit den strategischen Partnerschaften wie jene von S&P Global und Google Cloud ist das Unternehmen gut aufgestellt. Das Unternehmen aus Chicago weist eine gute Bilanz auf, auch die weiteren Kennzahlen sprechen für sich. Lediglich der Free Cashflow wird stark verpulvert so wurde dieser fast komplett für die Ausschüttung der Dividende und den Rückkauf der eigenen Aktien ausgeben. Anleger sollte diese Ausgaben im Auge behalten, dass dies zu einem negativen Free Cashflow führen könnte. Auch die immateriellen Vermögenswerte, sowie die Firmenwerte, sollten weiter im Fokus bleiben.
Die Quellen:
https://www.finanzen.net/bilanz_guv/cme
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/CME-GROUP-INC-3782767/finanzen
https://www.boerse.de/fundamental-analyse/CME-Group-Aktie/US12572Q1058
https://finance.yahoo.com/quote/CME
https://aktienfinder.net/dividenden-profil/CME%20Group-Dividende
https://www.finanzen.net/aktien/cboe-aktie