Seit dem 01. August arbeite ich für meinen neuen Arbeitgeber, im Gegensatz zu meinen alten Arbeitgeber zahlt dieser nicht am 10. eines Monats das Gehalt sondern, am Ende des Monats. Meine letzte Gehaltszahlung habe ich am 10. Juli erhalten Somit muss ich nun anderthalb Monate ohne eine Gehaltszahlung auskommen, da ich erst Ende August erst wieder Geld sehe.
Als Bankkaufmann habe ich viele Menschen kennen gelernt die von Gehaltszahlung zu Gehaltzahlungen leben. Diese würden nicht einmal vier Woche ohne eine Zahlung zurecht kommen. Ich fand das immer schlimm. Für mich war klar, dass ich bei meinem nahtlosen Übergang auf meinen Rücklagen zurückgreifen muss. Zum Glück konnte ich mich daran bedienen.
In den nächsten Monaten muss ich mich ebenfalls darauf einstellen, mit weniger Gehalt zurechtzukommen. Ich verdiene zukünftig 60% weniger pro Monat. Fette Urlaube sind also nicht mehr drin. Damit komme ich aber zurecht. Denn zuletzt war ich in Basel. Da habe ich dann nicht wie jedes Mal, wenn ich Reise ein Hotel gebucht. Dieses Mal habe ich in einem Hostel genächtigt. Genauer gesagt habe ich in einer Kapsel geschlafen, die in einem Raum mit 7 weiteren gelegen war. Das war eine tolle neue Erfahrung, vor allem weil ich dadurch neue Bekanntschaften machte. Hier ein paar Fotos aus Basel:

Ich bin sehr beeindruckt von den Schweizern, ich war das erste Mal in der Schweiz und möchte gerne noch weitere Städte und Landschaften besuchen.


Apropos weniger Gehalt, ich habe versucht meine Ausgaben zu reduzieren, dafür habe ich Abos gekündigt und mehr Produkte und Lebensmittel im Angebot gekauft.
Eine Challenge
Mit meiner neuen Arbeitskollegin habe ich für den September eine Challenge geplant. Wir möchten versuchen, den gesamten September mit 50€ für Lebensmittel auszukommen. Wer von dem Geld hinterher mehr übrig hat gewinnt. Für die Challenge dürfen wir uns zusätzlich von einem Vorrat von 5kg bedienen, den wir vorbereitet haben. Ich habe für mich schon eine Strategie überlegt. So dürfen wir Beispielsweise bei unseren Familien essen, wenn diese uns einladen. Einen weiteren Vorteil habe ich, denn in meiner Umgebung gibt es viele Bäume mit Äpfeln, Birnen und Pflaumen, diese werden gerade im September reif. Ich kann mich also noch Gesund ernähren und Geld sparen. Auch Felder gibt es hier viele in der Nähe. Einige davon sind mit Kartoffeln bepflanzt worden. Sollte ein Landwirt seine Ernte einfahren, werde ich diesen Fragen ob ich danach auf das Feld gehen darf und Kartoffeln, die von den großen Maschinen nicht eingesammelt werden konnten mitnehmen kann. Mal schauen, wie die Challenge ausgehen wird. Dazu werde ich noch einen zusätzlichen Beitrag schreiben, ich freue mich darauf, denn die Kreativität ist ebenfalls gefragt.
Die 50€ darf man auch vermehren, mal gucken, was mir so einfällt. 😉 Fotos für meinen 5kg Vorrat werde ich dann auch hochladen.
Darf ich fragen warum so viel weniger Verdienst?
Ja klar! Es liegt daran, dass es sich um ein duales Studium handelt. Das heißt das es sich wie ein Ausbildungsvertrag verhält, sodass ich jedes Jahr ein wenig mehr verdiene, bis ich nach 3,5 Jahren das Studium absolviert habe. Dafür zahlt mein Arbeitgeber das Studium vollumfänglich. Außerdem bin ich nicht verpflichtet nachdem ich alles beendet habe beim Unternehmen zu bleiben. Deswegen verdiene ich weniger 🙂